Institut für Föderalismus

Maria-Theresien-Straße 38b, 6020 Innsbruck
E-Mail>>     Tel.>> +43 (0)512/574594

PUBLIKATIONEN


Institut für Föderalismus
FÖDERALISMUS INFO

A-6020 Innsbruck
Maria-Theresien-Straße 38b
Tel. +43/512/57 45 94
Fax. +43/512/57 45 94-4
institut@foederalismus.at
http://www.foederalismus.at



 Föderalismus-Info aus erster Hand

August 2009 (Nr. 4/2009) 



Beton-Zentralismus im Bildungswesen

Und wieder einmal wird versucht, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben: Die Bildungsverwaltung soll zentralisiert werden und die Länder wehren sich vehement. Ihr Argument: Das österreichische Bildungssystem ist bereits extrem zentralisiert und zeigt bei allen internationalen Vergleichsstudien (Pisa etc), dass es damit keine guten Ergebnisse erzielt. Länder, die den umgekehrten Weg in Richtung mehr Föderalismus in der Bildung gehen, sind dagegen erfolgreicher.
[Mehr...]

Verwaltungsreform – zahlreiche Reformschritte von den Länder bereits umgesetzt

Während der Bund häufig Verwaltungsreformen fordert und ankündigt, haben die Länder bereits vieles umgesetzt. Von dem, was dort bereits erledigt wurde, kann der Bund in vielen Bereichen nur träumen. Da diese Leistungen der Länder selten das Licht der medialen Öffentlichkeit erreichen, erarbeitet das Institut für Föderalismus eine „Zwischenbilanz der Verwaltungsreform“ mit dem Ziel, die Leistungen der Länder im Bereich der Verwaltungsreform zu präsentieren. Erste Zwischenergebnisse bei einem Workshop am 9. Juni 2009 in Innsbruck zeigen beachtliche Fortschritte in folgenden Bereichen: Modernisierung der Landesverwaltung durch interne Maßnahmen im Amt der Landesregierung, Einführung einer Kosten- und Leistungsrechnung, Dienstrechts-, Besoldungs- und Pensionsreformen, Verfahrensbeschleunigung und Verwaltungsmanagement, Ausbau von E-Government.
[Mehr...]

Wissenschaftspreis – Verlängerung der Einreichfrist

Auf Bitte einiger potenzieller Einreicher wurde die Abgabefrist für Bewerbungen um den Wissenschaftspreis um einen Monat, bis 30. September 2009, verlängert. Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Homepage des Instituts abrufbar.

Tagungsband: Parlamentarische Kontrolle und Ausgliederung

Mit der Frage, wie die parlamentarische Kontrolle ausgegliederter Rechtsträger und Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung im Spannungsfeld von Informationswünschen des Parlaments und diversen Verschwiegenheitspflichten funktionieren kann, beschäftigte sich eine vom Institut für Föderalismus am 28. November 2008 in Linz durchgeführte Tagung. Nun ist der Tagungsband in der Schriftenreihe des Instituts mit einer Dokumentation der Referate und Diskussionsbeiträge dieses Seminars erschienen und im Buchhandel erhältlich.
[Mehr...]

Buchtipp: „A Global Dialogue on Federalism“

„A Global Dialogue on Federalism“ ist der Titel einer Serie von Büchern, die seit 2005 vom Forum of Federations, einer internationalen Föderalismusorganisation mit Sitz in Kanada (zu dessen Partnern 9 Bundesstaaten, darunter bis vor kurzem auch Österreich, gehören), herausgegeben wird. Als Kernstück des gleichnamigen Programms wurden mittlerweile 6 englischsprachige Sammelbände zu verschiedenen Themenbereichen der Föderalismusforschung veröffentlicht. Begleitend zu jedem Sammelband wurden so genannte „booklets“ veröffentlicht, die Kurzfassungen der Beiträge enthalten und unter anderem auch in deutschsprachiger Fassung erschienen. Einen kurzen Überblick bietet eine Rezension von Frau Univ.Prof. Dr. Anna Gamper vom Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, Universität Innsbruck.
[Mehr...]

FÖDOK Band 31: Transposition von EU-Richtlinien auf Ebene der österreichischen Bundesländer

Soeben ist in der Reihe „Föderalismusdokumente“ als Band 31 die von Herrn Mag. Stefan WASCHMANN verfasste Arbeit „Transposition von EU-Richtlinien auf Ebene der österreichischen Bundesländer“ erschienen.
[Mehr...]

Ringvorlesung „Europäischer Föderalismus im 21. Jahrhundert II“ – Universität Innsbruck, Wintersemester 2009/10

In der Ringvorlesung I „Europäischer Föderalismus im 21. Jahrhundert“, die das Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre sowie das Institut für Föderalismus gemeinsam veranstalteten, haben verschiedene Referentinnen und Referenten unterschiedliche Aspekte der föderalen Entwicklung Europas beleuchtet. Europa wurde nicht als die „Europäische Union“, sondern übergreifend, also auch den Balkan und Osteuropa einschließend, betrachtet. Es ging darum, Streiflichter auf dynamische Prozesse zu werfen, die integrativer (Herausbildung der EU als System mit gleichzeitig konföderalen und föderalen Elementen) oder dissolutiver Natur (Dezentralisierungsprozesse, Autonomiebestrebungen, Sezession) waren.
[Mehr...]

Winterschool on Federalism and Governance

Vom 1. bis 12. Februar 2010 können sich Studierende und Verwaltungsbeamte im Rahmen einer zweiwöchigen „Winter School“ des Instituts für Föderalismus- und Regionalismusforschung der Europäischen Akademie (EURAC) in Bozen, der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sowie der Fakultät für Politikwissenschaften und Soziologie der Universität Innsbruck Spezialwissen in Föderalismusfragen (sowie – bei erfolgreicher Abschlussprüfung – 10 ECTS-Credits) erwerben. Die Winter School findet in Bozen und Innsbruck statt und setzte es sich zum Ziel, aktuelle Themen des Prozesses des Föderalismus und der multi-level governance auf hohem wissenschaftlichen Niveau interdisziplinär, aus vergleichender rechtlicher und politologischer Perspektive zu vertiefen, theoretisch wie auch praxisnah zu vermitteln und anregende Debatten zu führen.
[Mehr...]