Föderalismus

Föderalismus ist ein staatliches Ordnungsprinzip, in welchem Macht geteilt wird. In einem föderalistischen Staat teilen sich der Gesamtstaat (z.B. Österreich/Bund) und die verschiedene Gliedstaaten (z.B. die österreichischen Bundesländer) politische Aufgaben untereinander auf. Dabei erfüllen der Gesamtstaat und auch die Gliedstaaten bestimmte Bereiche eigenständig und gewisse zusammen. Im Föderalismus verfügen die Gliedstaaten also über eine eigene Staatlichkeit, sind aber in einer übergreifenden Gesamtheit, dem Gesamtstaat, zusammengeschlossen.

Warum Föderalismus?

Bild von Franz Jirka, Unternehmer und Spartenobmann Gewerbe & Handwerk der WK Tirol
Weil jedes Land seine Besonderheiten hat und es für diese Besonderheiten auch maßgeschneiderte, regionale Lösungen braucht.

Franz Jirka, Unternehmer und Spartenobmann Gewerbe & Handwerk der WK Tirol

Bild von Christian Keuschnigg, Universitätsprofessor für Nationalökonomie in St. Gallen
Weil unterschiedliche Probleme unterschiedliche Lösungen verlangen. Moderner Föderalismus braucht daher Finanzautonomie und Steuerhoheit.

Christian Keuschnigg, Universitätsprofessor für Nationalökonomie in St. Gallen

Bild von Wolfgang Sparer, Leiter des Bildungsconsultings
Weil ein Bundesland nach außen eine Marke und nach innen eine Identität bildet. Gesellschaft und Wirtschaft brauchen beides: äußeren Glanz und inneren Sinn.

Wolfgang Sparer, Leiter des Bildungsconsultings

Bild von Francesco Palermo,
Professor of Comparative Constitutional Law University of Verona
Director - Institute for Comparative Federalism, Eurac Research, Bozen
Weil Föderalismus das institutionelle und politische Gerüst für die organisierte Bewältigung der Komplexität darstellt.

Francesco Palermo, Professor of Comparative Constitutional Law University of Verona Director - Institute for Comparative Federalism, Eurac Research, Bozen

Bild von Anna Gamper, Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, Innsbruck
Weil gemeinwohlorientierter und kooperativer Föderalismus vertikale Gewaltenteilung schafft, BürgerInnen mehr Möglichkeiten demokratischer Beteiligung bietet und Identität in einer globalisierten Welt vermittelt.

Anna Gamper, Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, Innsbruck

Gastkommentare | 17.05.2024

80_Prozent-Märchen


Braucht man Parlament und Landtag, wenn ohnehin alles maßgeblichen Entscheidungen in Brüssel getroffen werden?
Blog | 07.05.2024

Korsika – Zentralstaat Frankreich gibt Autonomie


Unser Mitarbeiter Andreas Pehr fasst die Aspekte rund um die Autonomiepläne für Korsika zusammen und gibt dazu einen Ausblick.
Gastkommentare | 03.05.2024

Residenzpflicht


In Wien ist der Zuzug von Menschen denen in Österreich Asyl gewährt wurde und/oder die Familie nachholen, nicht mehr zu bewältigen.

Veranstaltungen zum Thema Föderalismus

10.06.2024

Die Rechnungshöfe: ein Vergleich zwischen Österreich und Italien


Die Universität Innsbruck lädt, unter anderem unter der Schirmherrschaft des Tiroler Landtags, zu einer rechtsvergleichenden Veranstaltung ein, die sich mit den Rechnungshöfen Österreichs und Italiens beschäftigt.

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