Föderalismus

Föderalismus ist ein staatliches Ordnungsprinzip, in welchem Macht geteilt wird. In einem föderalistischen Staat teilen sich der Gesamtstaat (z.B. Österreich/Bund) und die verschiedene Gliedstaaten (z.B. die österreichischen Bundesländer) politische Aufgaben untereinander auf. Dabei erfüllen der Gesamtstaat und auch die Gliedstaaten bestimmte Bereiche eigenständig und gewisse zusammen. Im Föderalismus verfügen die Gliedstaaten also über eine eigene Staatlichkeit, sind aber in einer übergreifenden Gesamtheit, dem Gesamtstaat, zusammengeschlossen.

Warum Föderalismus?

Bild von Cornelia Lass-Flörl, Univ. Prof. Dr. med. univ., Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologie
Weil es gerade in der Corona-Krise darauf ankommt, punktgenau und auf die Region abgestimmte Präventionsmaßnahmen setzen zu können.

Cornelia Lass-Flörl, Univ. Prof. Dr. med. univ., Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologie

Bild von Francesco Palermo,
Professor of Comparative Constitutional Law University of Verona
Director - Institute for Comparative Federalism, Eurac Research, Bozen
Weil Föderalismus das institutionelle und politische Gerüst für die organisierte Bewältigung der Komplexität darstellt.

Francesco Palermo, Professor of Comparative Constitutional Law University of Verona Director - Institute for Comparative Federalism, Eurac Research, Bozen

Bild von Wolfgang Sparer, Leiter des Bildungsconsultings
Weil ein Bundesland nach außen eine Marke und nach innen eine Identität bildet. Gesellschaft und Wirtschaft brauchen beides: äußeren Glanz und inneren Sinn.

Wolfgang Sparer, Leiter des Bildungsconsultings

Bild von Franz Jirka, Unternehmer und Spartenobmann Gewerbe & Handwerk der WK Tirol
Weil jedes Land seine Besonderheiten hat und es für diese Besonderheiten auch maßgeschneiderte, regionale Lösungen braucht.

Franz Jirka, Unternehmer und Spartenobmann Gewerbe & Handwerk der WK Tirol

Bild von Anna Gamper, Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, Innsbruck
Weil gemeinwohlorientierter und kooperativer Föderalismus vertikale Gewaltenteilung schafft, BürgerInnen mehr Möglichkeiten demokratischer Beteiligung bietet und Identität in einer globalisierten Welt vermittelt.

Anna Gamper, Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, Innsbruck

Gastkommentare | 07.08.2026

Vatis Tschengla


Institutsdirektor Peter Bußjäger beschäftigt sich mit den Erlebnissen von Frau Helfers mit dem Heim für Kriegsinvaliden auf der Tschengla in Bürs.
Föderalismus Talks | 12.07.2026

Reformpartnerschaft: Herzeigbares Ergebnis oder Kosmetik?


Blog | 10.07.2026

Informelle (Volks-)Befragungen


Der Autor untersucht die verfassungsrechtliche Zulässigkeit informeller (Volks-)Befragungen in Österreich.

Veranstaltungen zum Thema Föderalismus

13.11.2026

Zur Aktualität der Bundesstaatslehre von Hans Kelsen


Am 13. November 2026 findet an der Universität Innsbruck die Tagung „Zur Aktualität der Bundesstaatslehre von Hans Kelsen“ statt, die gemeinsam vom Hans-Kelsen-Institut, dem Forschungszentrum Föderalismus der Universität Innsbruck und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck veranstaltet wird.

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