Föderalismus
Föderalismus ist ein staatliches Ordnungsprinzip, in welchem Macht geteilt wird. In einem föderalistischen Staat teilen sich der Gesamtstaat (z.B. Österreich/Bund) und die verschiedene Gliedstaaten (z.B. die österreichischen Bundesländer) politische Aufgaben untereinander auf. Dabei erfüllen der Gesamtstaat und auch die Gliedstaaten bestimmte Bereiche eigenständig und gewisse zusammen. Im Föderalismus verfügen die Gliedstaaten also über eine eigene Staatlichkeit, sind aber in einer übergreifenden Gesamtheit, dem Gesamtstaat, zusammengeschlossen.
Warum Föderalismus?
Weil die Menschen vor Ort ihre Bedürfnisse am besten einschätzen und dann die richtigen Entscheidungen dafür treffen können.
Andreas Cia, Sozialpädagoge
Weil Politik und Behörden im eigenen Bundesland näher an den Bedürfnissen der Menschen sind.
Greta Lukasser, Studentin
Weil Föderalismus das institutionelle und politische Gerüst für die organisierte Bewältigung der Komplexität darstellt.
Francesco Palermo,
Professor of Comparative Constitutional Law University of Verona
Director - Institute for Comparative Federalism, Eurac Research, Bozen
Weil unterschiedliche Probleme unterschiedliche Lösungen verlangen. Moderner Föderalismus braucht daher Finanzautonomie und Steuerhoheit.
Christian Keuschnigg, Universitätsprofessor für Nationalökonomie in St. Gallen
Weil gemeinwohlorientierter und kooperativer Föderalismus vertikale Gewaltenteilung schafft, BürgerInnen mehr Möglichkeiten demokratischer Beteiligung bietet und Identität in einer globalisierten Welt vermittelt.
Anna Gamper, Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, Innsbruck
Neue Wege der Allgemeinen Staatslehre
Die Teilnahme der Bundesländer am europäischen Integrationsprozeß
UVP
Institutsdirektor Peter Bußjäger beschäftigt sich mit UVP-Verfahren und dem Entwurf einer Änderung des UVP-Gesetzes.
Veranstaltungen zum Thema Föderalismus
La Corte dei conti dopo la legge n. 1 del 2026: controllo, responsabilità e riflessi sulle autonomie speciali
Il 30 ottobre 2026, dalle 10:30 alle 16:00, l’Istituto di diritto italiano ospita un convegno dedicato alle novità introdotte dalla legge n. 1 del 2026 in materia di Corte dei conti. I lavori, moderati dalla prof.ssa Esther Happacher, affrontano il controllo preventivo di legittimità, la responsabilità erariale dei dipendenti pubblici e l’attività consultiva della Corte, con particolare attenzione ai riflessi sulle autonomie speciali del Trentino-Alto Adige/Südtirol.
MEHR WEITERE VERANSTALTUNGENZur Aktualität der Bundesstaatslehre von Hans Kelsen
Am 13. November 2026 findet an der Universität Innsbruck die Tagung „Zur Aktualität der Bundesstaatslehre von Hans Kelsen“ statt, die gemeinsam vom Hans-Kelsen-Institut, dem Forschungszentrum Föderalismus der Universität Innsbruck und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck veranstaltet wird.
MEHR WEITERE VERANSTALTUNGENNachhaltige Energiepolitik in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino
Die Tagung befasst sich mit nachhaltiger Energiepolitik in der Euregio aus Sicht von italienischen Regionen und österreichischen Bundesländern sowohl rechtlich als auch anhand konkreter Beispiele aus der Praxis. Die in Deutsch und Italienisch abgehaltene Tagung wird von der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft der Euroregionalen Vereinigung für Vergleichendes Öffentliches Recht und Europarecht, die auch für den Inhalt verantwortlich zeichnet.
MEHR WEITERE VERANSTALTUNGENWinter School on Federalism and Governance 2027
Von 01.02.2027–12.02.2027 findet die 18. Ausgabe der Winter School on Federalism and Governance in Innsbruck und Bozen statt.
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